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Grünkohlessen der niedersächsischen Landesvertretung

Angelika I. fordert beim Grünkohlessen der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel Schutz für regionale Produkte

Haselünne/Brüssel

Das Grünkohlessen in der EU-Vertretung des Landes Niedersachsen zählt zu den beliebtesten gesellschaftlichen Ereignissen des Jahres in Brüssel. In diesem Jahr war auch die erste Korn-Königin Deutschlands, Angelika I. Esders aus Haselünne, mit von der Partie.

Ministerpräsident Christian Wulff begrüßte bei der Veranstaltung als Hausherr mit dem stellvertretenden EU-Kommissionspräsidenten Günter Verheugen, dem EVP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Gert Pöttering und mehreren Botschaftern auch viele hochrangige EU-Ministerialbeamte und Parlamentarier aller Ebenen. Auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Emsland, Heinz Rolfes, war dabei.

Korn-Königin Angelika I. war mit ihrer Ordonanz und edlen Tropfen aus der Kornbrennerei Josef Rosche angereist, um getreu dem Wahlspruch der Lingener Kivelinge für die Bürger und die Bürgerschaft einzutreten. Bereits im Mai 2002 hatte sie im Europa-Parlament in gleicher Mission einen vielbeachteten Auftritt.

Angelika I. überreichte dem EU-Kommissar ihre Botschaft aus dem Emsland: Europas Zukunft braucht Originale und Begeisterung. Sie warb dafür, im Rahmen der jetzt anstehenden Novellierungen von EU-Verordnungen, eindeutig den Schutz von geografischen Herkunftsangaben bei Lebensmitteln und Spirituosen sicherzustellen. Der Verbraucher erwarte beste Qualität und Kennzeichnungen, die nicht in die Irre führten. Was draufsteht, muss auch drin sein heiße die Losung.

Als Vertreter des Bundes deutscher Edelkorn-Brenner nahm auch Josef Rosche die Gelegenheit wahr, in Gesprächen auf die Chancen für die ländliche Entwicklung durch Herkunftsangaben bei Agrarprodukten hinzuweisen. Länder wie Frankreich, Italien, Spanien, aber auch Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg hätten dies erkannt. Sie würden gezielt versuchen, die Wertschöpfung in den Erzeugerbetrieben zu stärken. Herkunftsgarantierte und qualitativ hochwertige Produkte aus handwerklichen Veredlungsbetrieben sorgten dort seit Jahren für höhere, und damit auskömmliche Auszahlungspreise an die Landwirte bei Milch-, Fleisch- und vielen anderer Produkten.

Als Beispiele könnten Allgäuer Emmentaler oder Bayrischer Meerrettich dienen, ebenso wie Parma-Schinken aus Italien und nicht zuletzt auch Cognac aus Frankreich. Europa profitiere schon heute von der Begeisterung vieler landwirtschaftlicher Familienbetriebe, aus der Region für die Welt zu produzieren.

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